Tapetenablöser

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In der Regel enthalten Tapetenablöser Wasser und waschaktive Substanzen, sogenannte Tenside. Damit soll der Kleister auf der Wand angelöst werden und die Tapete leicht herunter zu ziehen sein. Damit wasserhaltige Produkte haltbar und vor Verkeimung geschützt sind, enthalten sie häufig Konservierungsstoffe. Allergen wirkende Isothiazolinone oder sogenannte Formaldehydabspalter werden dazu eingesetzt. Besonders für Allergiker ist daher eine vollständige Deklaration wichtig, aber leider nicht immer vorhanden. Die Inhaltsstoffe der von Öko-Test getesteten Produkte sind ansonsten unauffällig.

Im Praxistest mussten sie dann gegen warmes Wasser mit wenig Spülmittel antreten. Die Spezialisten sind im Ergebnis nur wenig besser als das viel billigere Hausmittel. Bestenfalls einzelne Bahnen lassen sich ohne das kleinteilige Abkratzen abziehen. Eine Stachelwalze, die die Oberfläche öffnet, damit das Wasser besser an den Kleister gelangt, hilft da besser bei der aufwändigen Arbeit.

Auch wenn sie aus Papier bestehen, gehören alte Tapeten keinesfalls ins Altpapier, sondern mit anhaftenden Kleister-, Farb- und Putzresten in den Restmüll.

Quelle: Ökotest

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