Spanplatten

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Sie sind die am häufigsten verwendeten, weil billigsten Holzwerkstoffe. Zur Herstellung werden Holzspäne, vorwiegend aus Nadelholz, mit Leim verpresst. Meist haben sie eine lockere Mittelschicht und feinere, dichtere Deckschichten. Dieser Aufbau macht die Platten biegefester. Verläuft durch diese Deckschicht eine Nut, wird die Platte instabil. Bei starker Belastung wie bei einem Bücherregal mit großer Spannweite können Spanplatten durchhängen oder sogar brechen. Außerdem halten Schrauben in den Kanten nicht besonders gut und Beschläge können leicht ausreißen.

Verwendung: Möbelbau, Zimmertüren, Wandbeplankungen bei Fertighäusern, Innenausbau (Unterböden, Wandverkleidungen, Trockenbauwände), Trägerplatten für Deckenpaneele und Fußbodenelemente, Bauplatten. Oberflächen: furniert, mit Kunststoff (Folie oder Melaminharz) beschichtet in Holzoptik einfarbig oder mit Fantasiemustern. Dicken: 3 bis 70 Millimeter.

Quelle: Ökotest

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