Holzfaserdämmplatten

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Holzfaserdämmplatten - oder auch Weichfaserplatten - werden aus Nadelholzabfall in der Regel ohne Zusätze hergestellt. Sie bestehen fast ausschließlich aus Restholz, welches zerkleinert, zerfasert und anschließend unter Druck und Temperaturen um die 380 °C gepresst wird. Während dieses Vorgangs findet eine Verfilzung und Verklebung der Fasern durch die holzeigenen Harze statt. Zur Verbesserung des Flammschutzes und gegen Schimmelpilzbefall wird Ammoniumsulfat o.ä. hinzugegeben. Unterdeckplatten werden oft mit Bitumen, Latex oder Naturharzen imprägniert.

Holzfaserplatten sind vielseitig einsetzbar, besitzen gute Wärmedämm- und Schalldämmeigenschaften (Wärmeleitfähigkeit von bis zu 0,040 W/(mK)). Durch die hohe Wärmespeicherfähigkeit und Dichte eignen sich Holzfaserdämmplatten besonders für Leichtbaukonstruktionen und den sommerlichen Wärmeschutz.

Speziell für die Innendämmung entwickelte Systeme verstärken den guten Feuchtigkeitsaustausch durch eine mineralische Zwischenschicht. Holzweichfaserplatten gibt es auch dem dem empfehlenswerten Qualitätssiegel natureplus und FSC für nachhaltige Waldwirtschaft.

Weitere Informationen: Wärmedämmstoffe (Kennwerte, Normen, Hersteller)

natureplus

FSC

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